Artikel teilen! Ich hab noch nen Nachschlag zur "Jugend von heute!": Es kann uns nicht kalt lassen, wenn wir immer wieder hören, dass Jugendlic ...
Ein Einblick in die Gedanken von Just4Fun
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Bildergalerie ist im Aufbau
nur bitte ich um etwas Geduld
Es kann uns nicht kalt lassen, wenn wir immer wieder hören, dass Jugendliche ihre Gesundheit ganz bewusst aufs Spiel setzen – nur weil es gerade „in" ist, vielleicht übermäßig Alkohol oder andere Drogen zu konsumieren.
Manche wollen gegenüber ihren Gleichaltrigen damit Stärke beweisen, aber das kann kein Kavaliersdelikt sein. Mich haben die Zahlen, die die Drogenbeauftragte der Bundesregierung zu Beginn dieser Woche veröffentlich hat, aufgeschreckt. Sie musste darauf hinweisen, dass übermäßiger Alkoholkonsum bei Jugendlichen stark zugenommen hat.
So hat sich die Zahl derer, die zu einer speziellen Behandlung wegen Alkoholkon-sums in Kliniken eingeliefert werden mussten, zwischen 2000 und 2006 verdoppelt. Wenn wir 20.000 solcher Fälle zu beklagen haben, dann sind das leider keine Einzel-fälle.
Bund und Länder haben bereits eine Reihe von Maßnahmen ergriffen: So gibt es eine Sondersteuer für „Alkopops", und Neulinge mit einem Führerschein haben abso-lutes Alkoholverbot.
Aber wir wissen: Allein mit Gesetzen können wir das Problem nicht lösen. Deshalb bin ich auch dagegen, dass wir jetzt neue gesetzliche Aktivitäten entfalten.
Vielmehr müssen wir im Bereich der Vorbeugung, Aufklärung arbeiten. Dazu brau-chen wir als Mitstreiter Eltern, Mitschüler, Lehrer, die Vertreter des Hotel- und Gast-stättengewerbes, also all diejenigen, die mit jungen Menschen in Berührung kom-men, mit ihnen Kontakt haben und aufklärerisch tätig werden können.
Jeder, der in einer Gaststätte anbietet, dass es so genannte „Flatrates" für übermä-ßigen Alkoholkonsum gibt, der muss wissen, dass er dazu einen Beitrag leistet, junge Menschen zum Alkoholkonsum zu verführen.
Deshalb sage ich: Wir müssen ganz entschieden – alle in unserer Gesellschaft – da-gegen antreten, dass Jugendliche zum Alkoholkonsum verführt werden, oder, um Stärke zu beweisen, dies übermäßig tun.
Ermutigend ist, dass drei von vier jungen Menschen „Nein" sagen können. Dass sie nie mit übermäßigem Alkoholkonsum in Verbindung gebracht werden. Wir müssen es
jetzt schaffen, dass es allen jungen Menschen so geht. Wir sollten sie ermutigen. Und wir sollten als Erwachsene ihnen den Zugang zu einem gemäßigten, vernünfti-gen Alkoholkonsum so eröffnen,
dass keine Maßlosigkeiten daraus erwachsen.
Immer drann denken, es könnte auch eure Kinder betreffen!
ein Video zum Thema findedet ihr hier!!!
http://de.youtube.com/watch?v=9C_uc1UCTwI&feature=related